Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus

Für Menschenwürde und Demokratie

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Termine

Fasching statt Faschismus

30. Januar 2016 ab 14:30 Uhr am Gabelmann

Das Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, am Samstag bunt gekleidet oder mit Luftschlangen ausgestattet oder natürlich auch einfach so zum Gabelmann zu kommen. Lasst uns heiter für unsere Demokratie einstehen, auch wenn es uns nicht wirklich fröhlich zumute ist. Denn wieder einmal haben Neonazis eine Kundgebung in Bamberg angemeldet — und das ausgerechnet für den 30. Januar (Adolf Hitler wurde am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt).
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Verwaltungsgericht Bayreuth bestätigt Demonstrationsverbot

Liebe Mitstreiterinnnen, liebe Mitstreiter,
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen! Damit wird deutlich: Bamberg bleibt bunt!
Das Gericht hat das Verbot der Nazi-Demo, die für heute 17:00 Uhr beantragt war, bestätigt. (Siehe FT Artikel: hier)

Daher haben wir uns als Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus entschieden heute keine Kundgebung zu machen!
Wir begrüßen es, dass die Stadt wegen der massiven Sicherheitsbedenken, die Nazi-Demo Verboten hat. Für Nazis ist kein Platz in Bamberg.
Als Bündnis werden wir weiterhin gemeinsam gegen Rassismus in jeglicher Form kämpfen und sie/euch rechtzeitig darüber informieren.
Ein schönes Wochenende!
P.S.: damit ist keine Verwirrung gibt: die Demo der „Aktionsgruppe gegen Nazis“, die ab 14.30 Uhr von der Sandstraße zum Bahnhof, findet wie geplant statt.

Marietta Eder


Keine Zukunft für Nazis in unserem Land!

Neu ist nur die Plattform auf Facebook, auf der Nazis für kommenden Samstag, 9. Januar ab 17 Uhr am Bahnhof Bamberg mobilisieren. Die menschenverachtende Ideologie und Ziele sind gleich. „Die Nazis sprechen von Zukunft, wollen aber unser Land in die schwärzeste Vergangenheit katapultieren“, so Marietta Eder vom Bündnis „Bamberg bleibt bunt“.

Bamberg hat in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Haltung gezeigt: die Stadt ist bunt! Bamberg ist ein Ort der Demokratie, Menschlichkeit und auch der Rechtstaatlichkeit. „Es ist entsetzlich, dass in unserem Land täglich Anschläge auf Flüchtlinge und ihre (geplanten) Unterkünfte gibt. Es braucht einen Aufschrei in der Gesellschaft und es braucht harte Strafen für die Täter! Und es braucht konkrete Hilfe, die von vielen Bamberger Bürgerinnen und Bürgern täglich geleistet wird“, so Benjamin Oster von der IG Metall. „Menschen fliehen vor Gewalt, Terror, Krieg und Übergriffen. Daher braucht es das Menschenrecht Asyl, für das wir stehen.“

Dagegen versuchen Nazis aus Opfern Täter zu machen. Sie wollen ein Land des Rassismus, der Ausländerfeindlichkeit, der Homophobie – ein Land ohne Gleichstellung der Geschlechter.

„Wir befürchten, dass Nazis nun die Übergriffe in Köln und anderen Städten in der Silvesternacht missbrauchen werden.“ so Marietta Eder vom Bündnis. „Gewalt gegen Frauen verurteilen wir auf schärfste und fordern für alle Täter, egal ob sie alleine, oder wie in der Silvesternacht in Gruppen agieren, harte Strafen.“ so Eder weiter. Benjamin Oster macht deutlich: Gewalt gegen Frauen wird aber nicht nur von einer bestimmten Gruppe, oder gar von Menschen aus einem bestimmten Land verübt. Das sind Männer, die ein krankes Frauenbild haben.

Die Gefahr der rechten Gewalt und des rechten Terrors wurde in Bamberg 2015 ganz konkret. Es gab Übergriffe und Körperverletzungen auf AntifaschistInnen. Der Schock über die Anschlagspläne, den Kugelbomben und Waffen der Bamberger Nazis ist noch in Erinnerung.

Daher werden wir am Samstag, noch an einem anderen Tag zulassen, dass Nazis in unserer Stadt agieren können!

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf:

Kommt am Samstag, 9. Januar ab 16.30 Uhr zum Bamberger Bahnhof

Keine Zukunft für Nazis in unserem Land!

Aufruf zum Download

Vorher findet eine Demo von der „Aktionsgruppe gegen Nazis“, die um 14.30 Uhr an der Elisabethenkirche (Obere Sandstraße) beginnt und über Maxplatz zum Bahnhofsplatz führt, statt.

Fotos von K.Schnabek und B. Zwönitzer

 

© Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus Mathias Eckardt, Starkenfeldstr. 21, 96050 Bamberg,
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